DIS-TANZEN

 

With the two-part support programme DIS-TANZEN – a funding programme for freelance dance professionals (DIS-TANZ-SOLO) as well as impulse funding for dance schools and dance education in cultural institutions (DIS-TANZ-IMPULS), the Dachverband Tanz Deutschland is supporting the resumption of artistic and dance-education activities. A special focus here is on the development and testing of new forms of artistic and dance-education or dance-transfer work. The aim of DIS-TANZEN is to strengthen individual dance actors in the future and to generate innovative examples and models for the dance scene as a whole. Up to €10 million of federal funding is available under the DIS-TANZEN programme.

 

DIS-TANZ-SOLO – Funding programme for freelance dance professionals

 

Who can apply?

Choreographers, dancers, dramatic advisors, producers, curators, technicians, dance-transfer specialists and anyone engaged professionally in artistic processes. Applicants need to have a residence in Germany.

 

What can be applied for?

The programme awards funds to dance professionals wishing e.g. to document or archive their own work (incl. props, sets, programmes, videos, etc.) and reflect on their own working methods, expand their knowledge, try out new fields and become familiar with or learn new methods or theories.

 

What amounts can be applied for?

A minimum of €4,500 to a maximum of €13,500 for a minimum of 3 to a maximum of 9 months. 

 

Is co-funding required?

No co-funding is required for the funding.

 

When is the deadline for applications?

The first application deadline is 24th August 2020. Two further deadlines are planned and will be announced shortly.

 

For which time period can applications be submitted?

From 1st October 2020 until 31st August 2021 at the latest.

 

Where and when can I get advice?

From 4th August: Tue–Fri from 10am to 3pm, tel. +49 (0)30-58 63 75 00, dis-tanzen@dachverband-tanz.de

 

DIS-TANZ-IMPULS – Impulse funding for dance schools and dance education in cultural institutions


Who can apply?

Dance schools and cultural institutions (for the field of dance education) are eligible to apply as legal and natural persons.

 

What can be applied for?

The programme awards impulse funding to projects that involve a realignment and future-oriented restructuring of dance schools or cultural institutions, for dance-education offers. Funding is provided for investments and purchases, staff and fee costs, and advertising costs that support the resumption of activities, the stabilisation of programmes and the development of new strategies for the future.

 

What amounts can be applied for?

Generally, a minimum of €10,000 up to a maximum of €20,000.

 

Is co-funding required?

As a general rule, impulse grants require 10% co-funding in the form of earmarked third-party funding, own funding or staff costs – provided that these can be allocated to the measure in a transparent way.

 

When is the deadline for applications?

The first funding deadline is 7th September 2020. The second funding deadline will be announced shortly.

 

For which time period can applications be submitted?

From 15th October 2020 until 31st August 2021 at the latest.

 

Where and when can I get advice?

From 4th August: Tue–Fri from 10am to 3pm, tel. +49 (0)30-58 63 67 15, dis-tanzen@dachverband-tanz.de

Further information and application at www.dis-tanzen.de

Botschaft zum Welttanztag 2020

 

Botschaft zum Welttanztag 2020 von Gregory Vuyani MAQOMA, Südafrika

Tänzer, Choreograph, Schauspieler und Tanzpädagoge


In einem Interview, das kürzlich mit mir geführt wurde, wurde ich mit einer Frage konfrontiert, über die ich intensiv nachdenken musste: Was bedeutet Tanz für mich?

Um zu einer Antwort zu kommen, blickte ich zurück auf den Weg, den ich bisher gegangen war, und mir wurde klar, dass es darauf ankommt, dem eigenen Tanz einen Grund zu geben. Dass jeder Tag eine neue Herausforderung bereithält, die es zu überwinden gilt, und dass Tanz für mich eine Möglichkeit darstellt, mich sinnvoll mit der Welt in Beziehung zu setzen.

Wir durchleben gerade unvorstellbare Katastrophen, in einer Zeit, die ich am besten als ‘posthuman’ beschreiben kann. Es kommt heute mehr denn je darauf an, unserem Tanz einen Grund zu geben, ein Ziel vor Augen zu haben, und darauf, die Welt daran zu erinnern, dass die Menschheit noch existiert.
Unser gemeinsames Ziel und unser Einfühlungsvermögen müssen sich gegenüber einer seit Jahren stärker werdenden virtuellen Landschaft der Auflösung behaupten, die eine Katharsis universellen Leids bewirkt. Lasst uns die Traurigkeit und die harte Realität, die die Lebenden mit Tod, Zurückweisung und Armut schlägt, überwinden!

Gerade jetzt muss unser Tanz den führenden PolitikerInnen der Welt und denjenigen, die für den Schutz der Menschen und für die Verbesserung ihrer Lebensumstände verantwortlich sind, ein deutliches Signal senden: Wir sind eine Armee wütender DenkerInnen, vereint durch das Ziel, die Welt Schritt für Schritt zu verändern.
Tanz ist Freiheit. Die Freiheit, die wir gefunden haben, müssen wir dazu nutzen, überall auf der Welt andere aus ihren Gefängnissen zu befreien. Tanz ist nicht politisch, sondern wird politisch, denn bis in seine Fasern hinein lebt er von menschlichen Beziehungen. Deshalb reagiert er auf die Zustände, in denen wir leben, um die menschliche Würde wiederherzustellen.

Wenn unsere Körper tanzen, wenn wir durch den Raum taumeln und uns miteinander verbinden, dann werden wir zu einer Kraft, die Herzen und Seelen berührt und die die Heilung ermöglicht, derer die Welt so dringend bedarf. Dann verschmelzen wir zu einem einzigen, hydraköpfigen, unbesiegbaren und unteilbaren Tanz. Alles, was wir dann tun müssen, ist weiter zu tanzen!!!!

 

Biografie von Gregory MAQOMA

Gregory Vuyani MAQOMA Botschaft 2020 (Deutsch)

Gregory Vuyani MAQOMA Botschaft 2020 (Originalversion Englisch)


Kurze Geschichte des Welttanztages

Der TAG DES TANZES wurde 1982 vom Tanzkomitee des Internationalen Theaterinstituts (ITI) ins Leben gerufen. Jedes Jahr wird der 29. April gefeiert. Anlass ist der Geburtstag von Jean Georges Noverre (1727-1810), einem großen Reformer des Balletts.

Die Botschaft einer bekannten Persönlichkeit des Tanzes wird jährlich weltweit verbreitet. Die Absicht dieser Botschaft am Tag des Tanzes ist es, alle Formen des Tanzes an diesem Tag zu vereinen, den Tanz zu feiern, seine Globalität hervorzuheben und alle Grenzen von Politik, Kulturen und ethnischen Zugehörigkeiten zu überwinden. Die Menschen sollen durch eine gemeinsame Sprache – die des Tanzes – in Frieden und Freundschaft zusammengeführt werden.

How to Celebrate International Dance Day - Guidelines

www.international-dance-day.org

 

Bisherige Botschaften

 

Botschaft zum Welttanztag 2019

Botschaft zum Welttanztag 2018

Botschaft zum Welttanztag 2017

Botschaft zum Welttanztag 2016

Botschaft zum Welttanztag 2015

Botschaft zum Welttanztag 2014

Botschaft zum Welttanztag 2013

Botschaft zum Welttanztag 2012

Botschaft zum Welttanztag 2011

 

 

Verhaltenskodex des Dachverbandes Tanz Deutschland (DTD)

Verhaltenskodex des Dachverbandes Tanz Deutschland (DTD) zur Prävention von Diskriminierung, Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen


Ethisches Selbstverständnis der Mitglieder des Dachverbandes Tanz Deutschland


Die Mitglieder des Dachverbandes Tanz Deutschland betrachten es als ihre Aufgabe, überall dort, wo sie beziehungsweise ihre Mitarbeiter*innen tätig sind, sich für ein Arbeitsumfeld einzusetzen, in dem alle Menschen frei von Diskriminierung, Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen tätig sein können und wechselseitig Respekt und Wertschätzung erfahren. Die Grundlage hierzu stellt der vorliegende Verhaltenskodex dar. Er ist für die Mitglieder des Dachverbandes Tanz Deutschland verpflichtend.

Verhaltenskodex des Dachverbandes Tanz Deutschland zur Prävention von Diskriminierung, Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen


Mit Verweis auf die Artikel 1, 3 und 5 des Grundgesetzes und der Gesetze der Bundesrepublik Deutschland und auf der Basis des zuvor beschriebenen ethischen Selbstverständnisses verpflichten sich die Mitglieder des Dachverbandes Tanz Deutschland zur Einhaltung der folgenden verbindlichen Verhaltensregeln für alle Mitarbeiter*innen, Künstler*innen und Auszubildenden in ihren Organisationen, Spiel- und Ausbildungsstätten, unabhängig von ihrer Position:

  • Unmissverständlich zu unterscheiden zwischen einem ethischen Verhalten in beruflichen und privaten Beziehungen und zu trennen, was innerhalb einer künstlerischen und pädagogischen Arbeit einerseits und in einer privaten Beziehung andererseits angemessen und erlaubt ist.
  • In keiner Weise die für das Kunstschaffen notwendigen Freiräume durch Machtmissbrauch und Übergriffe jedweder Art auszunutzen.
  • Sich respektvoll gegenüber allen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung, sexueller und politischer Orientierung zu verhalten und insbesondere aktiv und präventiv für den Schutz und das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen zu sorgen.
  • Jede Form von Diskriminierung, Machtmissbrauch und sexueller Belästigung in gestischer, sprachlicher und körperlicher Form zu unterlassen.
  • Verantwortungsvoll und transparent mit der im beruflichen Kontext übertragenen Autorität und Macht umzugehen.
  • Sich bewusst zu sein, dass das eigene Verhalten einem*r Anderen gegenüber eine andere Wirkung erzielen kann als beabsichtigt.
  • Eigene Motive und Absichten eindeutig und klar zu kommunizieren.
  • Konflikte offen anzusprechen und sich zu bemühen, diese fair zu lösen.
  • Aktiv einzuschreiten als bezeugende Person von Diskriminierung, Machtmissbrauch, sexuellen Übergriffen und unangemessenem Verhalten jeglicher Art.
  • Unangemessenes Verhalten direkt anzusprechen und bei ausbleibendem Verständnis entsprechende Personen oder Institutionen (ESK-DTD) des Vertrauens zu informieren.
  • Verantwortungsträger*innen, Mitarbeiter*innen und Auszubildende aktiv zu schützen, aufzuklären und zu schulen.
  • Innerbetriebliche Prozesse kontinuierlich kritisch zu betrachten, zu hinterfragen und den hier formulierten Verhaltenskodex aktiv im eigenen beruflichen Alltag umzusetzen.

 

Kennzeichen von Diskriminierung, Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen

Grundsätzliche Kennzeichen von Diskriminierung, Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen im Sinne der ethischen Leitlinien des Dachverbandes Tanz Deutschland sind Handlungen, die gegen die geltenden Gesetze, die Würde und den Willen einer anderen Person, insbesondere von Kindern und Jugendlichen ausgeübt werden. Beispiele für solche grenzüberschreitenden Handlungen sind:

  • Die im künstlerischen Prozess und Arbeitsverhältnis entstehenden Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnisse für private Interessen zu missbrauchen.
  • Die physische und psychische Gesundheit der Schüler*innen, Auszubildenden, Studierenden und/oder Arbeitnehmer*innen zu missachten und zu gefährden.
  • Die gesetzlich oder rechtsverbindlich vereinbarten Rechtsansprüche von Arbeitnehmer*innen gegenüber Arbeitgebern, Sozial- und Unfallversicherungsträgern zu verschleiern, zu verhindern und/oder zu unterlassen.
  • Auszubildende, Studierende und/oder Arbeitnehmer*innen aufgrund ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen und politischen Orientierung sowie ihres inner- und außerbetrieblichen Engagements zu benachteiligen.
  • Vertrauliche Informationen und Daten, bspw. zum Gesundheitszustand einer Person, für unzulässige Zwecke oder zum persönlichen Vorteil zu missbrauchen.
  • Das Versprechen von Vorteilen für sexuelle Handlungen und die Androhung von Nachteilen für die Ablehnung von sexuellen Avancen.
  • Das versuchte oder vollzogene Erzwingen von sexuellen Handlungen.
  • Körperliche Berührungen, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der künstlerischen Arbeit stehen und ohne Zustimmung geschehen.
  • Herabwürdigende Berührungen, körperliche Übergriffe, Nötigung und die Aufforderung zu sexuellem Verhalten.
  • Das Zeigen und Verbreiten von Pornographie auch gegenüber Erwachsenen, wenn dies nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der künstlerischen Arbeit steht.
  • Jede Art von abwertenden, entwürdigenden oder anzüglichen Bemerkungen, Witzen und/oder Gesten über das Geschlecht, den Körper, die Religion, die Herkunft sowie die sexuelle und politische Orientierung einer Person.
  • Verstöße gegen den vorliegenden Verhaltenskodex zu tolerieren, nicht anzuzeigen oder deren Klärung aktiv zu unterbinden.

 

Fassung I Stand 04.03.2020, AG Ethik DTD


Kreativ-Transfer

Das Programm Kreativ-Transfer unterstützt die internationale Netzwerktätigkeit und Sichtbarkeit von Kompanien, Künstler*innen und Kreativen in den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste und Games.

Zentraler Bestandteil des Programms ist die Förderung von Reisen zu internationalen Festivals, Messen und Plattformen, um es Kompanien, Künstler*innen und Games-Entwickler*innen sowie Produzent*innen, Galerist*innen und Projektraumbetreiber*innen zu ermöglichen, ihre Arbeiten zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und Koproduzent*innen und Auftraggeber*innen zu finden.

Begleitend werden Workshops, Info-Veranstaltungen und informelle Get-together in verschiedenen Städten in Deutschland und bei ausgewählten Festivals und Messen angeboten, um eine professionelle Vor- und Nachbereitung und damit eine inspirierende und nachhaltige Teilnahme auf diesen Veranstaltungen zu unterstützen. Die Workshops, Info-Veranstaltungen und Get-together richten sich an die Geförderten sowie andere Interessierte und dienen dem Austausch von Know-how und Erfahrungen unter Kolleg*innen sowie der Wissensvermittlung durch geladene Expert*innen.

Kreativ-Transfer wird über zwei Jahre (2019 – 2020) mit einem Gesamtvolumen von 400.000 Euro durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

Träger des Projekts ist der Dachverband Tanz Deutschland (DTD). In der Umsetzung kooperiert der DTD mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK), dem Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus e.V.  (ehemals Initiative Neuer Zirkus e.V.), dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG), der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK), game – Verband der deutschen Games-Branche und transmissions GbR.

Mit Kreativ-Transfer wird das Programm „Exportförderung – Fokus Tanz“, das der DTD 2016 – 2018 mit Fördermitteln der BKM und in Kooperation mit der transmissions GbR und der Feldstärken GmbH realisierte, fortgeführt, weiterentwickelt und um die oben genannte Bereiche erweitert.

Der DTD und seine Kooperationspartner freuen sich nicht nur über die Erweiterung des Programms, sondern auch auf den Austausch zwischen den Akteur*innen aus den Darstellenden Künsten, den Bildenden Künsten und der Games-Branche.

Kreativ Transfer online: www.kreativ-transfer.de

TANZPAKT Stadt-Land-Bund

TANZPAKT Stadt-Land-Bund (DANCE PACT Local-Regional-National) is a joint initiative by municipalities, federal states and the Federal Government Commissioner for Culture and the Media to promote excellence in dance.


The new funding programme TANZPAKT Stadt-Land-Bund is the result of an intensive dialogue between municipalities that promote dance, federal states and the Federal Government Commissioner for Culture and the Media (BKM). This dialogue has been continuously led, prepared and supported since 2012 by a Stadt-Land-Bund initiative group comprising various actors on the dance scene who together developed the conceptual considerations and framework conditions, which were then co-ordinated and approved with city, federal state and federal government representatives.

Funding of EUR 5.625 million to implement a multi-annual programme for the promotion of excellence in dance was released during the parliamentary process to set the German federal budget for 2017.


The promotion programme is being managed jointly by the Dachverband Tanz Deutschland (Association for Dance in Germany) and the non-profit agency DIEHL+RITTER gUG. A board of trustees is supporting the cultural-political implementation of the programme.


TANZPAKT Stadt-Land-Bund is aimed at established artists, ensembles and production structures with an international reach. It also addresses institutions that are drawing up innovative development concepts that are exceptional from a national standpoint. The aim is to realise substantial projects that contribute to the artistic and structural further development, strengthening and profiling of the art from of dance in Germany.

The cultural-political and structural strengthening of dance at the local and regional level is crucial both for the emergence of substantial projects and improved financing in the long term. A key aspect of the programme is therefore to encourage, through continuous dialogue, the long-term engagement of municipalities and federal states.
TANZPAKT Stadt-Land-Bund supports multi-annual projects that are funded by the federal government and match-funded to at least the same amount by municipalities, federal states and other sponsors if necessary. The promotion programme therefore covers an overall volume of around EUR 10.5 million.
The principle of additionality applies generally to funding. This refers both to project content – developing new work fields and the qualitative further development of existing activities – and finance.

The promotion fund TANZPAKT Stadt-Land-Bund covers the following funding priorities; a combination of T1, T2 und T3 is preferable:

  • T1 Promotion of excellence in the development of outstanding ensembles, artist co-operatives and individual artists with an international reach
  • T2 Promotion of excellence in production structures and venues operating nationally/internationally
  • T3 Promotion of excellence in the development and implementation of co-operative dance-development concepts


An independent jury of experts decides on the applications submitted.
There were two calls for applications in the pilot phase, in 2017 and 2018.
The aim is to continue the funding instrument beyond 2021 with annual calls for applications.

More information: www.tanzpakt.de 

 

Contacts:

Public realtion / Press

Alexa Junge, Dachverband Tanz Deutschland 

Mariannenplatz 2, D-10997 Berlin 

Tel. 030 / 37 44 33 92

presse(at)dachverband-tanz.de

 

Questions about cultural-political consultation?

Bea Kiesslinger, Projektleitung kulturpolitischer Dialog

Tel. 0179 / 699 05 82 // 030 / 37 44 33 92

b.kiesslinger(at)dachverband-tanz.de

 

Questions about submitting an application?

Riccarda Herre und Isabel Niederhagen, Projektleitung Förderfonds

Tel. 030 / 81 82 82 33

tanzpakt(at)diehl-ritter.de

DIEHL+RITTER gUG, Crellestraße 29-30, 10827 Berlin

 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz

 

#move4diversity

 

#move4diversity

#move4diversity

Für Vielfalt, Demokratie und (Kunst-)Freiheit, für Toleranz und Weltoffenheit, gegen Rassismus

 

Alles tanzt - die Welt in Bewegung?

In der Kunst, die ohne Sprache auskommt, versammeln sich seit Jahrhunderten hochqualifizierte Fachleute aus allen Kontinenten. Sie sind moderne Nomaden mit leichtem Gepäck. Tänzerbiographien sind Reisebiographien. Der Tanz kennt keine Nation, Über (seine) Grenzen zu gehen, gehört zu seinen täglichen Übungen.

Die Theaterlandschaft versammelt seit Jahrzehnten an den Städtischen Bühnen und in den Freien Tanzensembles in Deutschland mehr als tausend Tänzer*innen, Choreograf*innen und Tanzpädagog*innen  aus der ganzen  Welt. Weit mehr als eine Million Menschen in Deutschland tanzen, werden unterrichtet von einer international besetzten Künstlergemeinde von über 7000 Tanzschaffenden. Eine große Bereicherung für das Kulturleben des Landes!

Im Angesicht der aktuellen Stimmung im Land, wo Rassismus und Diskriminierung alles Fremden an der Tagesordnung sind, zeigen die multinationalen Tanzcompagnien, wie kreativ, friedvoll und positiv das miteinander arbeiten und leben sein kann.

Der Dachverband Tanz Deutschland bekennt sich zur Vielfalt von Lebens-, Kunst- und Kulturwelten. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein um den Wert des Tanzes und seiner Akteur*innen in der Gesellschaft zu stärken und zu schützen.


Am 29.04.2019, zum Welttanztag, fängt unsere Aktion #move4diversity an!!


Alle Tanzschaffenden, alle Tanz-affinen werden aufgerufen an der Aktion teilzunehmen.

Wie das funktionieren kann, ist sehr einfach:

Ihr dreht ein kurzes Video (ein sehr kurzes Video!!!) in dem folgendes vorkommen sollte:

1.    Bewegungs-, Tanzsequenzen
2.    Farb-Strich über die Stirn ziehen, vom Haaransatz über den Nasenrücken
3.    Nachricht: „Ich tanze für……
...Vielfalt
...gegen Rassismus
...Demokratie
...Freiheit 
...Kunstfreiheit                                               
...für Toleranz                                               
...Weltoffenheit                                               
...für Multikulturalität                                           
...für das friedliche Miteinander der Kulturen
...usw. usw."

4.    Aufforderung, z.B.: „und du? Mach mit“
5.    Ende der Aufforderung: „show your move, show your colour“
(click hier oder hier um Beispiele für die Videos zu sehen)


Wichtig ist, das die Videos mit dem Hashtag #move4diversity versehen werden, somit können alle Videos und Nachrichten zu diesem Thema in den sozialen Netzwerken auffindbar gemacht werden.


Also, mach dich dran, poste dein Video unter dem Hashtag #move4diversity!!!

Folgt uns auf:
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Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen |  Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland e.V. |  www.kulturstiftung-bund.de/tanzland 

 

Der TANZLAND - Fonds für Gastspielkooperationen der Kulturstiftung des Bundes in Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland, fördert die langfristige Zusammenarbeit von Tanzensembles mit den Theaterhäusern der INTHEGA. 

Die 13 Gastspiel-Kooperationen aus der ersten Förderrunde werden jetzt durch acht weitere Partnerschaften ergänzt, die in den kommenden Jahren ein intensives Tanz- und Vermittlungsprogramm in kleineren Städten anbieten werden. 

Die Jury – bestehend aus Dr. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin des Staatsballetts Berlin, Tarek Assam, Ballettdirektor des Tanzcompagnie Gießen und Werner Müller, Intendant des Inthega-Theaters Fürth – stellte fest, dass es in dieser zweiten Förderrunde gelungen ist, auch kleine Bühnen zu aktivieren, die bisher nur sehr selten oder gar keinen zeitgenössischen Tanz gezeigt haben. 

Durch die Förderung kann nun ein dauerhaftes Programm für das lokale Publikum entwickelt werden, das dazu einlädt, Tanz auf der Bühne live erlebbar zu machen. Zusätzlich werden Vermittlungsangebote entwickelt und Workshops mit den Ensembles initiiert, die dazu beitragen sollen, die Arbeit der Kompagnien besser kennenlernen zu können. So entstehen Partnerschaften, die über den reinen Gastspielbetrieb hinaus nachhaltige Bindungen zwischen den Ensembles und dem Publikum ermöglichen. Vier der ausgewählten Ensembles sind fest verankert an einem Stadt-und Staatstheater, vier von ihnen arbeiten als freie Kompagnien.

In der ersten Antragsrunde wurden die Gastspielkooperationen gefördert zwischen:

  • Stadt Arnsberg mit dem MichaelDouglas Kollektiv
  • Aschaffenburg mit dem Ballett des Musiktheater im Revier
  • Bremerhaven mit der Compagnie Toula Limnaios
  • Düren mit der Compagnie IreneK.
  • Eschborn mit Célestine Hennermann & Team
  • Theater Gütersloh mit dem Ballett Dortmund
  • Theater Hameln mit dem Tanztheater Braunschweig
  • Kulturhaus Lüdenscheid mit Billinger&Schulz
  • Neuburg a.d. Donau mit dem Nordharzer Städtebund Theater
  • Villingen-Schwenningen mit dem Bayerischen Juniorballett
  • Vöhringen mit dem Sorbischen National Ensemble Bautzen
  • Waldkraiburg mit dem Ballett Pforzheim
  • Theater Wolfsburg mit der janpusch.company

 

In der zweiten Antragsrunde werden die Gastspielkooperationen gefördert zwischen:

  • Stadttheater Herford und Deutsche Tanzkompanie (Neustrelitz)
  • Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck und tanzmainz
  • Veranstaltungsring Metzingen e.V. und Ballett Pforzheim
  • Lessingtheater Wolfenbüttel und Ensemble Dance On
  • Kulturbüro der Stadt Offenburg und Company Nanine Linning
  • Amt für Kultur der Stadt Aalen und Posterino Dance Company (München)
  • Salzlandtheater Staßfurt und Theater Koblenz
  • Kulturverein Winsen (Luhe) e.V. und steptext dance project (Bremen)

 

Im kommenden Jahr werden sich die Aktivitäten des Programmes darauf konzentrieren, die laufenden Projekte intensiv zu begleiten und durch Netzwerktreffen und Workshops Impulse für die weitere Zusammenarbeit zu geben. Dabei steht die Frage nach einer engagierten Publikumsarbeit in der Fläche und der Qualifizierung von Vermittlungsarbeit im Vordergrund. 

 

Weitere Informationen unter www.tanzland.org.

 

Kontakt: Nicole Fiedler

Dachverband Tanz Deutschland,  Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

info(at)tanzland.org | www.tanzland.org

Reichweite Tanz

Das Projekt „Reichweite des Tanzes in die Gesellschaft – Bildung, Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft“ soll in einem ersten Schritt die Präsenz des Tanzes in allen Gesellschaftsbereichen aufzeigen.

Erste Übersichten mit Daten und Fakten zum Tanz in Deutschland werden erstellt und die Kommunikation hierzu mit allen Tanzbereichen entwickelt. Perspektivisch sollen Publikation und Forschungsprojekte entstehen.

Aktuell arbeiten wir nicht an einer weiteren Statistik, sondern arbeiten vorhandene Statistiken auf. Zur Zeit zeigt eine Überschau über die Statistik des Deutschen Bühnenvereins in den letzten zehn Jahren deutliche Zuwächse beim Publikumszuspruch für den Tanz, in Schauspiel und Oper bleibt das Niveau dagegen „nur“ stabil. Erste Entwürfe für Landkarten des Tanzes – mit den landesweiten Strukturen für den Tanz, mit den Orten des zeitgenössischen Tanzes und den Tanzensembles in den Ländern – sind in der Überarbeitung. Recherchen zum Tanz in den neuen Medien, zur Rolle des Tanzes im Spektrum der Freizeitaktivitäten und zum Bild des Tanzes in der Werbung sind in Arbeit. 

INTERNATIONALISIERUNGSINITIATIVE TANZ

Dem Dachverband Tanz war es gemeinsam mit dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ 2013 gelungen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags dem damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien neue Mittel für die gezielte Förderung von Tanzprojekten aus Deutschland und deren internationale Ausstrahlung bereitstellt. Die Freigabe der Mittel verdankt sich dem besonderen Engagement von Rüdiger Kruse MdB (CDU), Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags.

Damit ist es möglich, die mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes bereits erprobte NPN-Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des BKM fortzuführen. Ziel der NPN-Koproduktionsförderung Tanz ist es, die Mobilität, den Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern, Veranstaltern und Produzenten sowohl überregional als auch international zu unterstützen und die Entstehung neuer Tanzproduktionen zu fördern, die möglichst über solistische oder kleinteilige Formate hinausgehen.

Zur internationalen Promotion und nachhaltigen Vernetzung von zeitgenössischem Tanz aus Deutschland startete 2013 ein neues Fördermodell – die NPN-Gastspielförderung Tanz International nach dem Vorbild der inländischen NPN-Gastspielförderung. Sie richtet sich an Multiplikatoren sowie Veranstalter im Ausland und fördert diese, wenn sie in Deutschland entstandene Produktionen einladen und bestimmte Mindestgagen anbieten, die an den in Deutschland üblichen Sätzen orientiert sind.

Die Administration beider Fördermodelle liegt bei JOINT ADVENTURES. Sämtliche Förderanträge sind hier einzureichen und werden hier geprüft. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht ein innovatives Fördermodell, das für den Tanz aus Deutschland mehr Kontinuität in der künstlerischen Arbeit und größere internationale Ausstrahlung sichert.

 

Evaluierung der Gastspiel- und Koproduktionsförderung

Die Zuwendungsempfänger werden gebeten, dem Dachverband Tanz Deutschland die Daten zu den Gastspielen und den Koproduktionen mitzuteilen. Die jeweiligen Evaluierungsbögen finden Sie unten stehend zum Download.

Auf diese Weise dokumentieren wir die Effizienz und den Erfolg des NPN gegenüber Bund und Ländern.

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular an folgende Adresse:

Dachverband Tanz Deutschland, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

oder per Mail an: mobility(at)dachverband-tanz.de


Evaluierung Gastspielförderung Tanz International / Evaluation International Guest Performance
Evaluierung Koproduktionsförderung Tanz / Evaluation Co-Production

 

 

Archive platform

German dance archives are safeguarding a large treasure: not only approximately one million documents on dance history, not only manuscripts, letters and critiques – they also have photos, costumes, films and videos. This cultural heritage must be conserved and made available to coming generations, even beyond national borders. 

Five dance archives – Akademie der Künste Berlin, Deutsches Tanzarchiv Köln, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, Mime Centrum Berlin and the Tanzarchiv Leipzig – have been working together as the Verbund deutscher Tanzarchive (VdT) since 2007.

They are working together to present their collections on the internet. This means, above all, they are working on solutions to the enormous legal, technological and material difficulties that are connected to this step.

The digitalization and online presence of the material should give answers to artistic and scientific questions, but it should also give a broad public access to dance’s diversity as it is already available in other European neighbor states (especially France, Belgium and England).

More information: www.tanzarchive.de

Tanzjahr Deutschland 2016

DANCE NOW – 2016 ist Tanzjahr!

2016 wird ein besonderes Jahr für den Tanz: Unter Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, findet das Tanzjahr Deutschland 2016 statt.

 „Das Tanzjahr Deutschland ist eine von vielen Partnern im Tanzbereich getragene konzertierte Aktion, für die ich gern die Schirmherrschaft übernommen habe. Für die Kommunikation der vielfältigen kulturellen und integrativen Wirkungen des Tanzes in der Gesellschaft wünsche ich der Initiative viel Erfolg“, so Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die Website zum Tanzjahr, die alle Veranstaltungen und Aktivitäten für 2016 bündelt, ist jetzt online: www.tanzjahr2016.de.

Das Tanzjahr Deutschland 2016 ist eine Kampagne der Tanzszene – initiiert durch das Künstlerhaus Mousonturm, welches die Tanzplattform ausrichtet, den Tanzkongress und die internationale tanzmesse nrw sowie den Dachverband Tanz Deutschland.

Erstmals finden die drei großen Tanzereignisse in Deutschland, die ein beträchtliches nationales und internationales Publikum anziehen, innerhalb eines Jahres statt: Die Tanzplattform Deutschland als das bedeutendste Festival des in der Bundesrepublik produzierten zeitgenössischen Tanzes (Frankfurt, 02.-06.03.), der Tanzkongress als einzigartiges internationales Kreativ- und Reflexionsforum der Kulturstiftung des Bundes (Hannover, 16.-19.06.) sowie das größte professionelle Branchentreffen, die internationale tanzmesse nrw, die als Netzwerkveranstaltung und internationales Festival Künstler und Publikum verbindet (Düsseldorf, 31.08-03.09.). 

Die verschiedenen Facetten und Botschaften des Tanzjahres werden darüber hinaus durch eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen sichtbar gemacht. Hochkarätige Expertentreffen wie der Europäische Kongress der Tanzmedizin und das Internationale Treffen der Tanzarchive, Symposien zur Tanzpädagogik und Tanzforschung, das Tanztreffen der Jugend und viele weitere publikumswirksame Veranstaltungen tragen die Kunstform Tanz in alle Bereiche der Gesellschaft. Die deutschen Tanzfestivals, Ballett- und Tanztheatercompagnien verknüpfen ihre Premieren und Produktionen mit der Initiative des Tanzjahres. 

Damit können zum einen der intellektuelle Reichtum und die enorme Vielfalt des Tanzes verdeutlicht, aber auch die Potenziale dieser Kunstform für Bildung, Kreativität, Gesundheit und Integration aufgezeigt werden. 

Machen Sie mit!

Tanzjahr präsentiert das Netzwerk Tanz auf dieser Webseite lebendig in all seinen Facetten. Jede/r Tanzschaffende kann mitmachen und seine Informationen platzieren.

Nutzen Sie die Online-Werkzeuge, die wir Ihnen zur Verfügung stellen, um Ihre Arbeit im Internet reichhaltig und effizient zu platzieren.

Die Tanzplattform Deutschland

Die TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND (TPD) versteht sich als Forum zur Präsentation aktueller Entwicklungen und innovativer Strömungen im zeitgenössischen Tanz in Deutschland. Sie wurde 1994 ins Leben gerufen und war anfangs als Vorauswahl für den renommierten Choreografenwettbewerb "Les Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis" gedacht.

Sie richtet sich an Gäste aus dem In- und Ausland, an Kulturveranstalter, die Fachpresse und ein interessiertes Publikum und präsentiert innerhalb von wenigen Tagen ein breites Spektrum an Tanzproduktionen. Die TPD ist ein Ort des Austauschs und eine lebendige Kontaktbörse für Tanz- und Kulturschaffende.

Als Biennale konzipiert findet sie in wechselnden deutschen Städten statt. Bisherige TPD-Orte waren Berlin (1994), Frankfurt am Main (1996), München (1998), Hamburg (2000), Leipzig (2002), Düsseldorf (2004), Stuttgart (2006), Hannover (2008), Nürnberg (2010), Dresden (2012) und Hamburg (2014), Frankfurt am Main (2016).

PACT ZOLLVEREIN IST AUSRICHTER DER TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2018.

Ko-Veranstalter > Hebbel am Ufer, Berlin, TanzWerkstatt, Berlin, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, JOINT ADVENTURES, München, Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Hamburg, euro-scene, Leipzig, tanzhaus nrw, Düsseldorf, Theaterhaus, Stuttgart, Tanz/Theater e.V., Hannover, KunstKulturQuartier, Nürnberg, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a.M..

Das ITI Deutschland und das Goethe-Institut sind Partner der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND.

Weitere Informationen

INTANGIBLE CULTURAL HERITAGE AND INNOVATION

Everyone seems to be talking about innovative models to digitalise cultural heritage. Here, the intangible elements of cultural heritage have an especially complex and exciting role – in the performing arts, in folklore and rituals.

Together with its partners in various European networks, the Dachverband Tanz Deutschland in cooperation with the International Theatre Institute is offering a three-day workshop on questions related to the digitalisation of the intangible cultural heritage forms of expression. We intend to take dance – in all its forms – as an example for a very complex issue in the context of documentation and visualisation. As a volatile art form the preservation of dance – also for future generations – is a tricky, but important question. Thus, looking at the possibilities of its digitalisation and visualisation is a very challenging and fascinating task.

We would like to invite you to present your experiences in documenting and visualising intangible cultural heritage at this workshop – whether in a conventional form with audio/visual media or with advanced technologies related to 3D-digitalisation, whether your work is directly related to dance or other forms of intangible cultural heritage, whether your interest lies in aesthetic or technical developments.

Come and share the latest knowledge with European partners and a new generation of academics and artists; find new partners for future EU-projects! In Berlin’s inspiring atmosphere, European networks, technology partners, artists and cultural institutions will meet to discuss the future of digitalising intangible cultural heritage. In short lectures and presentations, young academics from the academic networks will report on the current state of research. Technology partners and research institutes will demonstrate recording methods. The practical workshops with artists will challenge technology and represent an opportunity to discuss aesthetic questions. The audience is invited to experience fascinating images and movement in 2D and 3D.

If you intend to take part in the workshop, please send us a message and – in case you intend to give a presentation – a paper (5000 characters maximum) by August 30th 2015. If you would like to give a practical workshop, please send us your idea and concept by the same deadline.

The workshop is realised in cooperation with the Gemeinsames Europasekretariat Deutscher Kultur-NGOs, (Joint Committee of German cultural NGOs), Mime Centrum Berlin / International Theatre Institute, Institut für Museumsforschung (Institute for Museum Research), Fraunhofer Heinrich Hertz Institute and the EU projects Initial Training Network for Digital Cultural Heritage (ITN-DCH); Four dimensions Cultural Heritage World (4D-CH-WORLD); Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities (DARIAH); European Video Dance Heritage (EVDH); European Network of Information Centres for the Performing Arts (ENICPA).

European Video Dance Heritage

Die Konferenz European Video Dance Heritage bildet den Auftakt des gleichnamigen EU-Projektes und richtet die Aufmerksamkeit auf das Kulturelle Erbe im Tanz, auf die Bewahrung und Sicherung in den Tanzarchiven wie auch die Sichtbarkeit dieses Schatzes im 21. Jahrhundert, seiner Präsentation in den TV-Medien und neuen Formaten/Plattformen im Internet.


Mit einer Vielzahl von hoch kompetenten Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Politik, (Neue) Medien, Technologie und Rechtswissenschaft sowie den wichtigsten Tanzarchiven Europas fragt die Konferenz nach dem Erbe und der Zukunft des Tanzes in der digital vernetzten Welt.

Das EU-Projekt European Video Dance Heritage umfasst eine zweijährige Analyse und ein experimentelles Programm, in denen sich die Projektpartner mit der Entwicklung eines audio-visuellen Gedächtnisses des Tanzes befassen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie ein solches Gedächtnis aufgebaut und das Tanzerbe schließlich jüngeren Generationen zugänglich gemacht werden kann. Die voranschreitende Entwicklung digitaler Technologien sowie die unterschiedlichen Zugänge zu Ressourcen spielen unweigerlich eine zentrale Rolle in dieser Auseinandersetzung.

Das EVDH-Projekt wird geführt vom Maison de la Danse. Wichtigster Co-organiser ist ein Konsortium, geführt vom Dachverband Tanz Deutschland. Zu diesem Konsortium gehören tanzhaus nrw / iDAS NRW, das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen, Tanzfonds Erbe / Diehl+Ritter gUG (haftungsbeschränkt). Das EU-Projekt bringt Partner aus Frankreich, Portugal, Spanien, Polen, Italien, Finnland, Österreich und Deutschland zusammen, wie auch die europäischen Netzwerke EDN (European Dance Network) und ENICPA (European Network of Information Centres for the Performing Arts).